Einleitung
Mitten am Rand:
Zwischenstadt - Zur Qualifizierung der verstädterten Landschaft
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Ein Ladenburger Kolleg der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Gegenstand und Ziel des Kollegs
Das Ladenburger Kolleg beschäftigt sich mit einem Typus von Stadtstruktur, der in den letzten Jahrzehnten entstanden ist und sich der geläufigen Einordnung in die Kategorie "Stadt" bzw. "Land" entzieht, auf den aber auch der ebenso geläufige Begriff des Vororts nicht mehr paßt. Diese Art von Stadtstruktur zeigt Tendenzen zur Eigenständigkeit im Rahmen der stadtregionalen Nutzungsverteilung und Unabhängigkeit von der Kernstadt. Für diese Stadtmuster hat sich als Kurzbezeichnung der Such- und Signalbegriff "Zwischenstadt" eingebürgert.
Die Bewertung dieser Stadtstruktur ist heftig umstritten. International unumstritten ist jedoch die Notwendigkeit, die Lebensqualität dieses als Ganzes ungeplant entstandenen Siedlungstyps zu erkunden und zu verbessern. Die Agrarwende ebenso wie der Strukturwandel in der Arbeitswelt und in den sozialen Lebensformen bieten Ansätze für einen systematischen, langfristigen Umbau.
Das Kolleg arbeitet möglichst frei von herrschenden Kategorisierungen - im inter- und transdisziplinären Diskurs mit internationalen Verbindungen wichtige Wesenszüge heraus und weist Wege zu einer komplexen Qualifizierung.

Aufbau des Kollegs
Die aus zwölf Forscherinnen und Forschern mit insgesamt zwölf Mitarbeitern bestehende personelle Grundstruktur dieses Gesamtprojektes ist in drei Gruppen gegliedert: "Forscher", "Entwurfsgruppe" und "Echogruppe" aus Politik und Verwaltung.
Die gemeinsame Zielrichtung aller Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist es, in Handlungskonzepten (Entwürfe, Strategien, Regeln) integrierten Beitrag zur Qualifizierung der Zwischenstadt zu leisten.
Das Kolleg hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet im April 2005. Die Ergebnisse werden publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt.
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