Teilprojekte





Theoretische Teilprojekte



Regionalwissenschaftliche Reflektion der Ausgangssituation und der stadtverändernden Kräfte



Heinrich Mäding und Ingo Einacker untersuchen die Wirkungsrichtungen wesentlicher Gesetze, Instrumente und Steuerrichtlinien auf den stadtregionalen Umverteilungsprozess. Außerdem analysieren sie die unterschiedlichen häufig sich nicht deckenden Abgrenzungen von Verwaltungs- und Kooperationsräumen in der Rhein-Main-Region.




Harald Bodenschatz und Barbara Schönig untersuchen die U.S.-amerikanische Bewegung des New Urbanism wie anderer Netzwerke der Anti-Sprawl-Bewegung und ziehen erste Schlussfolgerungen für die europäische Situation.

Die drei zuletzt genannten Forschungsarbeiten sind abgeschlossen.




Klaus Brake prüft die These von der wachsenden Eigenständigkeit von Suburbia im allgemeinen und im Rhein-Main-Raum im besonderen anhand von vielfältigen Aussagen und Dokumenten und fasst seine Erkenntnisse hierzu in wenigen Feststellungen und Hauptbegriffen zusammen, wie z.B. in der Feststellung des Entstehen neuer politischer Handlungsfelder.



Die Kulturwissenschaftlerin Susanne Hauser unterzieht die Bilder und Begriffe von Stadt und Landschaft einer historisch und interkulturell angelegten Prüfung mit dem Ziel, eine neue kulturell-ästhetische Sichtweise und Einstellung zu gewinnen.



In eingehenden Gesprächen mit Zwischenstadtbewohnern und in methodischer Gesprächsauswertung geht der Soziologe Achim Hahn zusammen mit Michael Steinbusch der Frage nach der Eigenart der sozialen Lebensformen sowie des Bewohnens der Zwischenstadt und ihrer Raumqualitäten nach.



Potenziale der "städtischen" Landwirtschaft zur Qualifizierung der Landschaft im Hinblick auf die Bedürfnisse der Zwischenstadt untersucht Barbara Boczek anhand des anstehenden Strukturwandels der politischen Agrarwende und der Tertiarisierung der Landwirtschaft.



Der Landschaftsarchitekt Stefan Körner untersucht die Einstellungen des Naturschutzes gegenüber neuen Mischformen von Stadt und Landschaft und die zugrunde liegenden Landschaft- und Naturannahmen, mit dem Ziel, einseitig biologisch begründeten Naturschutz in Verbindung mit landschaftsarchitektonischen Gestaltungsansätzen zu stellen.



Dieter Läpple analysiert zusammen mit Andrea Soyka die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur der Stadtregion im Vergleich zur Kernstadt und prüft damit auch die These von der wachsenden Eigenständigkeit der Zwischenstadt.



Die auf die Gestaltung kommunikativer Planungsprozesse ausgerichtete Raumplanerin Ursula Stein bearbeitet unter dem Stichwort "Netzwerke der Verständigung" methodisch-systematisch die Chancen, ein allgemeines, aber diffuses Unbehagen in ein konturiertes und informiertes öffentliches Bewusstsein zu transformieren, als Voraussetzung demokratisch-politischen Handelns.





Entwurfsorientierte Teilprojekte



Das Forschungs- und Entwicklungsfeld wird an mehreren Stellen in Europa intensiv mit neuen Entwurfsmethoden bearbeitet: Die Stadtplaner Michael Koch und Alex Wall und Astrid Schmeing, Oliver Bormann und Martin Schröder untersuchen ausgewählte Beispiele, um daraus allgemeine Begriffe, zeichnerische Annäherung und Entwurfsstrategien abzuleiten.



Konzeptionelle Entwürfe für typische Ausschnitte aus dem Rhein-Main-Raum

Als "Testraum" für die Überprüfung von Methoden und für die Veranschaulichung von Entwicklungen und Optionen dient ein typischer Ausschnitt aus der Zwischenstadt Rhein-Main westlich von Frankfurt, der von Bad Homburg im Norden bis zum Flughafen im Süden reicht. Wesentliche räumliche Qualifizierungschancen für diesen Raum werden von zwei Entwurfsgruppen auf der Basis plausibler sozio-ökonomischer Entwicklungsszenarien in Form von "gezeichneten Hypothesen" erarbeitet. Die Hypothesen bilden Modelle zukünftiger Entwicklungen eines Testraums ab.



Die Transformation bebauter Gebiete bearbeiten Wolfgang Christ und Lars Bölling.



Die Transformation der verstädterten Landschaft entwirft Barbara Boczek unter Mitwirkung von Gerd Aufmkolk.





Echo-Gruppe kommunale Realität



Ursula Stein, die mit der Analyse der Ansätze einer "lernenden Region" eine Nahtstelle politisch-adminitrativer Umsetzung bearbeitet, organisiert auch die "Echogruppe" aus sieben Fachleuten aus Verwaltung und Politik, die Interesse an grundlegender Reflexion haben, mit dem Ziel, reflektierte Urteile zu Realisierungschancen von Qualifizierungsvorschlägen abzugeben.



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