Beitrag von Naturschutz und Ökologie
zur Gestaltung von Zwischenstadt
Nach der allgemeine Situationsbeschreibung des Naturschutzes und der Suche nach einem neuen "soziales Naturideal" wurde der Diskussionsstand in der Stadtökologie hinsichtlich Stadt allgemein und der Zwischenstadt im speziellen behandelt. Dabei wurde gezeigt, dass die Kritik an der Verstädterung zwar unabweisbare Probleme dieses Prozesses thematisiert, dass die Interpretation dessen aber auch wesentliche weltanschauliche Hintergründe hat. Die daraus folgenden Konsequenzen für den Naturschutz und die Landschaftsgestaltung werden diskutiert.
Dem derzeit vorherrschenden konservativen Naturschutzverständnis wird nicht nur eine weiter gefasste Naturschutztradition gegenüber gestellt, die die Landschaft nach aktuellen Zwecksetzungen entwickelt und heute in einer funktionalen Landschaftsarchitektur besteht, sondern auch die sog. Berliner Schule in der Stadtökologie. Diese Schule hat schon frühzeitig auf die Qualitäten urbaner Natur aufmerksam gemacht und war daher auch bereit, sog. sekundäre Standorte, die lange als "unnatürlich" galten, zu akzeptieren. Die Verbindung von Landschaftsarchitektur und der neuen Position eines urbanen und gestaltenden Naturschutzes wird ausgeführt.
Diese Verbindung soll im kommenden Jahr vor allem auf der methodologischen Ebene der Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung weiter behandelt werden.
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