Konzeptionelle Entwürfe für typische Ausschnitte aus dem Rhein-Main-Raum: Entwurf "Freiraum"


Landschaft gilt als die Infrastrukturqualität der Zukunft, als möglicher Identifikationsträger einer Region und als wesentlicher Faktor für die Lebensqualität des Einzelnen.


Im ersten Teil der Arbeit wurde die verstädterte Landschaft als Gegensetzungen selbstbezüglicher Teilsysteme, deren Überlagerung keinen Mehrwert ergibt, analysiert.

So stellt die verstädterte Landschaft weder ein ganzheitliches System noch ein Gesamtbild dar, das dem Einzelnen die Landschaft vorstellbar und beschreibbar erscheinen lässt, sondern eine Vielzahl an Perspektiven und Blickrichtungen, die meist auf ein Teilsystem bezogen sind. Ein allgemeines Bewusstsein für das Ganze fehlt.


Um die räumlichen Auswirkungen dieser divergierenden Teilsysteme auf den physischen Landschaftsraum zu verdeutlichen, wurden daher zunächst fünf gegensätzliche Szenarien als Idealvorstellung verschiedener Akteure in der Landschaft entwickelt.


Der Schwerpunkt im zweiten Forschungsjahr liegt in der Entwicklung von Strategien zur Qualifizierung, wie und an welchen Orten sich Teilsysteme miteinander so verknüpfen können, dass sich Synergieeffekte für die beteiligten Akteure ergeben. Dazu werden mehrere typologische Bausteine entworfen, deren Struktur und Gestaltung zu einer Qualifizierung der Landschaft führen können. Der Aspekt von Inszenierung der Transformation der verstädterten Landschaft wird Schwerpunkt im nächsten Forschungsjahr sein.


Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Gerd Aufmkolk.



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